Assisi 2002
Zum besseren Verständnis sollte man vorher die Geschichte von Lars und Stephan lesen
Die
Darstellungen von Lars und Stephan sind leider nicht ganz zutreffend. Daher muss ich hier einiges richtigstellen:
WIR , die liebevollen Kammerdiener unserer Mitfahrer, boten auf freiwilliger Basis eine kleine Wanderung in die nächste Umgebung unserer Casa di San Lorenzo an:
Schon nach wenigen Metern meinten einige Teilnehmer von ihren Kräften verlassen worden zu sein. Als dann die ersten Steinchen auf dem Asphalt
auftauchten, ging das übliche Gejammer los. Immer wieder zeigten sich Teilnehmer überrascht über die südeuropäische
Fauna und Flora: Einige meinten von Schlingpflanzen umwickelt zu werden (Brombeeren). Andere hatten schon nach 150 gelaufenen Metern echte
Wahnvorstellungen und meinten von umherkriechenden Raupen gefressen zu werden (siehe Falschmeldung von Lars und Stephan).
Nach einem gerade mal zweistündigen Spaziergang über ausschliesslich
prima ausgeschilderte Wanderwege (gekühlte Getränke und nahrhafte Speisen wurden natürlich kontinuierlich in selbstloser
Weise von den Kammerdienern bereit gehalten und verteilt) konnten wir die ersten Wanderer ins Ziel schieben. Die letzen paar Schritte
konnten sie sogar bewältigen, ohne das einer der Kammerdiener sie hätten stützen müssen.
Wenige Sekunden nach dem Eintreffen auf dem Gipfel trafen die Busse mit dem Catering ein und das handgefertigte mehrgängige Menü
wurde zu reinstem Heilwasser aufgetischt. Da aber dennoch einige der tapferen Wanderer über müde Füße klagten, richteten
wir umgehend ein kleines Lazarett ein, in welchem wir die müden Krieger bis zum Sonnenuntergang gesund pflegten, um sie anschließend
mit unseren Luxuslinern wieder zurück zu ihren Lieblingsaufenthaltsorten (Betten) zu bringen.
Auf den kitschigen Sonnenuntergang aus dem letzten Jahr verzichteten wir in diesem Jahr auf Wunsch der obersten Reiseleitung.
(nach einer wirklich wahren Begebenheit)
Dirk >>
|