Assisi 2001
Eines schönen warmen Sommernachmittags
in Italien, wir kamen ahnungslos aus der Stadt, und wurden brutal und ohne Einverständniserklärung in den Sprinter des schrecklichen
Matthias verfrachtet, wo man uns mitteilte, das nun eine Besichtigung des hiesigen Supamarkts anstand. da uns keine Möglichkeit der
Verteidigung blieb, fügten wir uns still unserem Schicksal. Also fuhren wir, in der Annahme Matthias wüsste wenigstens
den Weg, los. Aber dem war nicht so. Die Ortsfindung gestaltete sich äußerst schwierig, da es nicht nur einen Supamarkt
in Assisi zu geben schien. Ganz regelgetreu folgten wir den Schildern, um an einem eher mickrigen laden zu landen der sich Supamarkt nannte.
Nach einer kleinen Diskussion entschieden wir uns zur Umkehr. Ein freundlicher älterer italienischer Herr, der uns nun schon
kannte, winkte uns freundlich lächelnd zu. Dadurch aufgeheitert setzten wir unseren Weg fort, um an der nächsten Kreuzung entsetzt
und hektisch festzustellen, dass wir alle verschiedener Meinung waren, was die richtige Richtung war. Matthias, als großer,
intelligenter, ortskundiger und absolut bewundernswerter Leiterfahrer setzte sich durch und bog rechts ab. Was sich leida als völlig
falsch herausstellte, weil wir uns plötzlich wieder mitten in der Innenstadt wiederfanden. Peinlicherweise begegneten wir in
einer engen Seitenstraße zwei unserer Bullikollegen, die sich ebenfalls auf dem Weg zum Supamarkt befanden, aba erst lange nach
uns losgefahren waren und sich nun auf dem richtigen Weg befanden und uns entgeistert fragten: Wo wollt ihr denn hin? Ohne Kommentar
setzte Leiterfahrer Matthias mit uns im Gepäck seine Irrfahrt fort. An der besagten Kreuzung bog er dieses mal treffsicher richtig
ab. Und so kamen wir doch noch wohlbehalten und verschwitzt im Supamarkt an.....
Schnitzel*Inka
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