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Unterkunft 2001/02 - Casa San Lorenzo
Die Kapelle 2002 und die Gartendusche
Die Kapelle 2002 ist in einem Nebengebäude entstanden, das noch aus der Zeit stammt, in der die Casa San Lorenzo ein Bauernhaus war. Das Dach fehlt und zu Anfang war der ehemalige Stall auch mit Brombeeren und Schlingpflanzen komplett zugewachsen, bis Tim und Dirk dem Gestrüpp mit Heckenscheren zu Leibe rückten. Als wir fertig waren, war es richtig gemütlich. Das Sonnensegel hielt die Sonne fern und Holzbohlen aus dem Schuppen gaben Sitzgelegenheiten ab. Von der Möglichkeit, die Gartendusche aufzubauen, wussten wir 2001 im Vorfeld natürlich nichts. Aber wir konnten sie dann gut gebrauchen, oder auch zweckentfremden, zum Beispiel um ein paar Leuten eine ungewollte Dusche zu verpassen.
Das Haupthaus
Die Casa San Lorenzo ist ein altes umbrisches Bauernhaus. Von außen mag es einem nicht auf Anhieb gefallen, aber wenn man durch die Tür gegangen ist, gibt sich das wieder, denn es macht doch was her. Wenn man die Treppe zum Haupteingang hochläuft, kommt man erst in den Flur, in dem sich ein Kamin befindet. Auch kann er als Aufenthaltsraum genutzt werden, was wir aber nie getan haben. Rechts neben dem Eingang gehts in die Küche, die aus zwei Räumen besteht. Im ersten steht die Spülmaschine. Hier geht es auch links in einen Schlafraum. Im zweiten Teil der Küche stehen der Herd, die Kühltruhe und der Kühlschrank. Zurück im Flur kann man entweder nach oben zu einem weiterem Schlafraum, in den Schlafraum zur Linken oder ins Badezimmer mit Duschen gehen. Dann gibt es noch ein Apartment, in dem die Betreuerinnen immer gewohnt haben.
Wieder draussen, kann man entweder den Steinofen bewundern, die winzige Hauskapelle aufsuchen (wo man auch zur Glockenschnur gelangt, die allerdings schon mal abfällt, selbst wenn da nur ganz, ganz kleine, leichte Leute dran ziehen) oder in den Aufenthaltsraum im Keller gehen.
Die Kapelle 2001
Dieses selbsterrichtete Schmuckstück war 2001 der Ort der Morgen- und Abendrunden. Hier haben wir so ziemlich jeden Tag begonnen und ausklingen lassen (jedenfalls was das Programm angeht). Leider hat sich der Konstruktion als ziemlich eigenwillig erwiesen, so dass man fast jeden Morgen die vom Wind umgeworfenen Stützen wieder aufrichten musste. Im nächsten Jahr haben wir uns dann einen anderen Platz für die Kapelle gesucht.
Die Quelle
Die Entdeckung dieser Quelle hat uns 2001 eine Eskalation der PET-Flaschen-Schlacht erspart. Das Wasser ist gut, vorgekühlt und umsonst. Das wissen natürlich auch die Italiener, warten mussten wir deswegen oft. Trotzdem waren die Fahrten von der Casa San Lorenzo bis hierher (die Quelle liegt auf halber Strecke zwischen der Casa und Assisi) immer eine willkommene Bullitour, so dass wir uns kaum vor freiwilligen Helfern retten konnten. Und da wir schlau sind, haben wir es 2002 genauso gemacht.
Der Schuppen
Da in Italien bekanntlich im Sommer fast immer gutes Wetter ist, konnten wir genauso gut draussen essen, zu mal im Haus dafür eh nicht genug Platz war. Dazu eignete sich dieser Schuppen bestens. Und nicht nur dafür. Hier konnten wir auch Malen, Basteln, Batiken (natürlich sollte man da erst die Gebrauchsanleitung durchlesen, damit nachher auch die gewünschten Farben rauskommen und nicht irgendwas anderes) oder abends zusammensitzen.
Der Zeltplatz
Da wir 2001 eine so große Gruppe waren, nämlich 44 Leute, war nicht für alle Platz im Haus. Deswegen durften die Jungs hier zelten. Aber das war kein Problem, denn geschlafen wurde eh sehr wenig und in Italien ist es im Sommer ja auch immer sehr warm. Die männlichen Betreuer sollten eigentlich auch erst zelten, aber wir hatten das Pech, dass das vierte Zelt leider nicht ganz komplett war. Deswegen mussten wir wohl oder übel in den Aufenthaltsraum im Keller ziehen. ;-)
© Team Assisi Freizeit 2003
Quelle des Dokuments im Internet: http://www.assisi2003.de/assisi2003/assisi/print/print_unterkunft0102.htm